Projektbeschreibung

Das Planungsgebiet zwischen Vingst und Ostheim ist charakteristisch durch seine Lage. Im Osten angrenzend an eine Siedlung aus den 50er Jahren, ist es ansonsten von dichtem Wald oder Grünflächen umgeben. Konzeptionelles Anliegen ist es, mit der Erweiterung eine Verzahnung mit der vorhandenen Bebauung, unter Berücksichtigung der neuen eigenen Identität des Quartiers sowie dem Landschaftsraum herzustellen.

Das Baufeld gliedert sich in 2 Bereiche, einen Kern aus Geschosswohnungsbau und eine Umgebungsbebauung aus Einfamilien- bzw. Reihenhäusern. Ergänzt wird die Struktur an der Ostflanke durch soziale Einrichtungen (Beginen, Johannes Senioren-Dienste) und einen Geschäftsbereich zur Nahversorgung an der im Süden gelegenen Hauptzufahrt. Die Nähe der Sozialanbieter zum Ortszentrum fördert eine längere Eigenständigkeit und Unabhängigkeit seiner Bewohner und rückt sie somit in die Mitte der gesamten Bebauung (keine isolierte Randlage).

Ein klares Erschließungssystem, kombiniert mit einer vernetzten Grünplanung, gliedert das Gesamtareal in Baufelder, so dass sich überschaubare Nachbarschaftseinheiten bilden. Diese Kluster bilden den Kerngedanken der Siedlungsbebauung, kleine Einheiten mit einem halböffentlichen Innenbereich der hohe Aufenthaltsqualitäten aufweist sowie Identität und Nachbarschaft fördert. Der gleiche Gedanke des zentralen Aufenthaltsbereiches wird für den Geschosswohnungsbau in Form eines durchgängigen Grüngürtels umgesetzt. Dieser entwickelt sich aus dem Übergang zur Bestandssiedlung und verläuft auf gesamter Länge durch das Planungsgebiet.

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Standort
Langendahlweg, Köln
Bauherr
GAG Immobilien AG Köln
Verfahrensart
Städtebaulicher Wettbewerb
Planungszeit
Wettbewerb: 2003
Planungszeit
Planungsrecht: 2011
Wohnungsbau
46.800m2 BGF 400 Wohneinheiten
Einfamilienhäuser
43.800m2 BGF 240 Wohneinheiten

Ansprechpartner

Hanspeter Kottmair
Inhaber

Lövenicher Weg 36
50933 Köln
T 0221-949792-0
F 0221-949792-99

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