Projektbeschreibung

Im Rahmen des Erweiterungsneubaus für das Polizeipräsidium Köln wurde ein Parkhaus mit einer Länge von ca. 65,00 m und einer Breite von ca. 32,50 m realisiert, das 610 PKW-Stellplätze für Polizeifahrzeuge zur Verfügung stellt. Die tragenden Elemente aus Stahl wurden in einem Raster von ca. 2,50 x 16,00 m errichtet. Bei den einzelnen Parkebenen (Geschosshöhe ca. 2,75 m), die halbgeschos­sig im Splitt-Level-System versetzt sind, um eine möglichst geringe Rampen länge zu erzielen, sind an den beiden Kopfenden die not­wendigen Fluchttreppenhäuser positioniert. Die geschlossenen Treppenhäuser wurden entsprechend dem Polizeipräsidium mit einer Natursteinfassade (heller Sandstein) und einem vertikalen Fensterband versehen. Bei dem Parkhaus handelt es sich um ein „offenes Parkhaussystem” mit ausschließlich natürlicher Belüftung.

Als Fassadenverkleidung der Parkebenen wurde eine horizontale Lamellenfassade ausgeführt, welche u.a. auf der Nord- und Ostsei­te auch die erhöhten Anforderungen an den Schallschutz erfüllt. In Teilbereichen ist die Fassade mit Blow-ups für Eigenwerbung versehen worden.

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Standort
Geschwister-Katz-Straße, Köln-Kalk
Bauherr
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln
Verfahrensart
lnvestorenwettbewerb
Bauzeit
Feb. 2008 - Jul. 2008
Bruttogrundfläche
15.100 m2
Bruttorauminhalt
38.400 m3
Bauvolumen
4.500.000,00 €
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